Hafengeschichten Bremens Herzstück - Seine Häfen

Artikel vom 13. Dezember 1952 erschienen im Weser Kurier

„Schiffahrt treiben verlangt einen brauchbaren Schiffsweg zum Meere. Um diese seine Daseinsvoraussetzung, um die Zulänglichkeit und Freiheit seiner Schiffahrtsstraße, der Weser, hat Bremen Jahrhunderte hindurch bis auf den heutigen Tag ringen müssen.“ Der bremische Senator für Schiffahrt, Häfen und Verkehr, Dr. Hermann Apelt, betont dies in der Einführung des jetzt erschienenem Werks „Das Buch der bremischen Häfen“, das in deutschen und englischer Sprache verfaßt von der Bremer Lagerhausgesellschaft und der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Bremen, von der Internationalen Verlagsgesellschaft mbH., Bremen, aus Anlaß des 75jährigen Jubiläums der BLG und der 125. Wiederkehr des Geburtstages Bremerhavens herausgebracht wurde. Es ist eine Übersicht mit eindrucksvollen Bildern reich versehen, geschrieben von Männern, die mit Bremens Schiffahrt und Häfen eng verwachsen sind und die als maßgebliche Experten die in dem Werk zur Erörterung kommenden Themen souverän beherrschen. Die Gliederung des Inhalts ist übersichtlich und umfaßt alle Themen, die für Bremens Lebensader, den Seeverkehr, tragend sind. Von den Kernstücken seien genannt „Bremens ältere Hafengeschichte“ (Staatsarchivdirektor Dr. Friedrich Prüser), „Brücke nach Übersee“ (Hans Schackow, BLG), „Hafenanlagen im Spiegel der Zahlen“ (Präsident der bremischen Hafenbauverwaltung Prof. Dr. Arnold Agatz), „Der internationale Gütermarkt“ (Dr. Georg Borttscheller) und „Die Entwicklung der bremischen Reedereien und Werften“ (Richard Bertram, Vizepräses der Handelskammer). In weiteren Abschnitten kommen die Handels- und Fischereihäfen an der Wesermündung, Industrie und Handel Bremerhavens durch maßgebliche Wirtschaftsexperten zu Wort.

Unter den Bremern ist das Buch der bremischen Häfen ein neuer, besonders auch durch seine Bildbeigaben, wertvoller und in seiner Aufmachung repräsentativer Beitrag. 464 Seiten, 130 Abbildungen, 9 Falttafeln, DM 12,50)