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Aus dem Archiv

Auswandererhafen mit jahrhundertelanger Tradition.

Die Ankunft von Elvis Presley in Bremerhaven am 1. Oktober 1958.

Seit der Gründung im Jahr 1827 ist Bremerhaven ein traditionell wichtiger Hafen an der deutschen Nordseeküste. Die maritime Entwicklung wurde durch die Auswanderer nach Amerika enorm beflügelt. Über 8 Millionen Menschen nutzten den Hafen als Sprungbrett in die neue Welt. Durch die Eröffnung der Columbuskaje im Jahr 1927 verbesserte der Standort seine Position im Passagierverkehr von und nach Amerika weiter aus.

©Archiv Nordsee-Zeitung und bremerhaven.de

31 Jahre nach der Eröffnung der Columbuskaje in Bremerhaven betrat Elvis Presley am 1. Oktober 1958 zum ersten Mal den deutschen Boden. Das Schiff der USS „Randall“ legte um 8:46 Uhr an der Columbus-Kaje an. Der King of Rock`n Roll (1935-1977) war als ein früher Rockmusiker stilbildend und galt im allgemeinen Sinne Ende der 1950er Jahre als ein führendes Jugendidol. Die Medien sowie einige hundert enthusiastische Fans bereiteten dem Rockstar einen entsprechenden Empfang. Mit dem Zug ging es aber gleich weiter in die Stammgarnison nach Friedberg in Hessen, wo Elvis als Jeepfahrer eines Spähtrupps seine restliche Dienstzeit verbrachte, in der er es bis zum Sergeanten brachte. Im März 1960 war diese Phase abgelaufen, Presley flog zurück in die USA und wurde regulär aus der Armee entlassen. Seine weitere Musikerkarriere bis zu seinem frühen Tod war von Erfolgen im Showgeschäft, aber auch Tragödien im persönlichen Bereich gekennzeichnet.

Die Elvis-Bronze-Tafel befindet sich in den Überseehäfen an der Kaje vor dem Kreuzfahrt-Terminal Bremerhaven bei Meter 700. Die Gedenktafel ist nicht frei zugänglich. Sie kann aber, bei freier Sicht, per Fernrohr von der Besuchergalerie des Kreuzfahrt-Terminals gesehen werden.

 

 

Seit diesem Jahr glänzt eine neue Plakette die Besuchergalerie am Columbusbahnhof und zeigt die Elvis-Bronze-Tafel bei Meter 700.