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Welthafen international

Breakbulk 2018: Ein „rekordbrechender Erfolg“

Drei Tage Schwerlast und Hafen in den Bremer Messehallen 

Gruppenbild mit Schere – Bürgermeister und Wirtschaftssenator bei der Breakbulk-Eröffnung

In Bremen ist die 13 eine Glückszahl. Denn im 13. Jahr ihres Bestehens hat die Breakbulk Europe neue Rekorde geschrieben. Nie gab es so viele Aussteller, noch nie zuvor gab es so viele Besucher. Kurz: Die Premiere in der Hansestadt war ein voller Erfolg. Veranstaltet wird die Breakbulk Europe von der international tätigen Veranstaltungsgesellschaft ITE. Neben der Breakbulk Europe veranstaltet ITE ähnliche Messen in den USA, in China und in Dubai. Die Europa-Ausgabe hatte bis 2017 in Antwerpen stattgefunden. Weil das Veranstaltungszentrum in der belgischen Hafenstadt umgebaut wird, hatte ITE nach einem neuen Veranstaltungsort in einer geeigneten Hafenstadt gesucht. bremenports hatte sich gemeinsam mit der Messe Bremen als führender europäischer Breakbulkhafen erfolgreich beworben.

Hochbetrieb am Bremen-Stand

Und die hohen Erwartungen des Veranstalters und der Besucher sind erfüllt worden. So spricht ITE in einer Messebilanz von einem „record-breaking sucess“. Die Zahlen zu diesem rekordbrechenden Erfolg sind eindrucksvoll. Rund 10.000 Besucher von 3010 Unternehmen aus 121 Länder. 543 Aussteller, 379 Reedereien, 63 Medienpartner und 34 Sponsoren nennt ITE in der Messebilanz. Das entspricht insgesamt einem Wachstum von 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Und für das kommende Jahr sieht es nach einem weiteren Erfolg aus. 90 Prozent der Aussteller haben für 2019 bereits Reservierungen getätigt. Eine weitere Halle soll den zusätzlichen Flächenbedarf decken.

Auch der Blick zum von bremenports organisierten Messestand zeigte hochzufriedene Aussteller. 30 Unternehmen der Hafenwirtschaft hatten hier einen gemeinsamen Auftritt. An dem zentral gelegenen Stand ging es zeitweise zu wie in einem Bienenkorb. Über diesen Auftritt hinaus zeigten die Unternehmen auch im Beiprogramm der Messe ihr Engagement für den Standort. So fand am Mittwochabend in der Markthalle 8 eine von der Hafenwirtschaft gesponserte Party für die Gäste aus aller Welt statt. Auch diese Veranstaltung war ein voller Erfolg. In der ersten Nachbetrachtung zur Messe gab es einen gemeinsamen Wunsch für 2019: Wenn technisch und organisatorisch machbar, könnte Bremens Hafenwirtschaft noch mehr Platz für die Darstellung der hiesigen Kompetenzen füllen.

Große Zufriedenheit deshalb auch bei bremenports als gastgebendem Hafen: „Das langjährige intensive Bemühen um diese Veranstaltung hat sich ausgezahlt“, so bremenports Geschäftsführer Robert Howe, der die enge Zusammenarbeit mit der Messe Bremen und dem Veranstalter  ITE Group als beispielhaft hervorhob. Trotz des großen Erfolges werde man mit allen Partnern, insbesondere auch mit der örtlichen Hotellerie intensiv darüber sprechen, wie alle dazu beitragen können, dass die Veranstaltung auch im nächsten Jahrzehnt in Bremen stattfinden kann.

Auch die politische Bewertung der Messe fällt durchweg positiv aus: „Bremen kann Hafen und Bremen kann Messe. Und in der Kombination ist unser Leistungspaket unschlagbar“, so die Bilanz von Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen: „Ich freue mich, dass wir im kommenden Jahr erneut zeigen können, dass Bremen ein idealer Standort für diese Veranstaltung ist.“