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bremenports rettet Rita

Kleiner Seehund verirrt sich in Nordschleuse

Notruf vom Steuerstand der Kaiserschleuse beim Bauhof: „Auf der Kamera haben wir einen kleinen Seehund auf einem Holzfender in der Nordschleuse gesichtet. Könnt Ihr mal gucken, ob wir helfen können?“

Ein verirrter Heuler hatte sich in die große Schleuse verlaufen, durch die die Autoschiffe die RoRo-Anlagen ansteuern. Der Seehund lag ruhig auf dem Fender. Der Kopf bewegte sich noch. Nun sind die Mitarbeiter von bremenports schon mit vielen Problemen in Schleusen konfrontiert gewesen, mit Seehundrettung allerdings bis dato noch nicht.

Also wendete sich der Kollege an die Seehundaufzuchtstation in Cuxhaven, die umgehend einen freundlichen Mitarbeiter aus Dorum nach Bremerhaven zur Nordschleuse schickten. Drei bremenports-Mitarbeiter und der Kollege aus der Aufzuchtstation begaben sich zum Aussenhaupttor der Schleuse, kletterten mit Schwimmweste versehen die Steigleiter hinunter, schnappten sich den doch noch schnellen Heuler und verpackten ihn in eine Transportkiste. Gemeinsam wurde der Heuler geborgen und in die Quarantänestation nach Nordheim gebracht. Von dort kam jetzt die Information, dass es ein Weibchen ist, sie gesund und munter ist, Rita heißt und noch eine Woche in Cuxhaven bleiben wird.