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Zwei Städte – ein Hafen

Bremische Häfen uneingeschränkt funktionsfähig

Zuverlässige und umfassende Dienstleistung gewährleistet

Die bremischen Häfen sind ohne Einschränkungen voll funktionsfähig. Darauf hat die Hafengesellschaft bremenports hingewiesen. „Trotz der Beschränkungen des öffentlichen Lebens ist gewährleistet, dass der laufende Betrieb ohne Störung oder Einschränkung durchgeführt wird. Bremen und Bremerhaven garantieren auch in der Krise schnelle, zuverlässige und umfassende Dienstleistungen für die Kunden der Häfen“, so bremenports-Geschäftsführer Robert Howe. „Sowohl die Verfügbarkeit der Infrastruktur als auch alle behördlichen Aufgaben und die hafenwirtschaftlichen Dienstleistungen, die für Ladungsumschlag und den An- und Abtransport der Waren über die Straße, die Schiene oder das Binnenschiff erforderlich sind, stehen zu einhundert Prozent zur Verfügung. Die bremischen Häfen unterstreichen damit ihre Systemrelevanz für die Funktionsfähigkeit der gesamten deutschen und europäischen Volkswirtschaft.“

Auch im Zulauf auf die Häfen sind aktuell keinerlei Probleme erkennbar oder absehbar. Die Erreichbarkeit ist sowohl auf der Straße als auf der Schiene und dem Wasserweg umfassend gegeben. „Die Häfen haben für die Versorgung der Bevölkerung und das grundsätzliche Funktionieren der Wirtschaft gerade jetzt und in den kommenden Monaten eine zentrale Bedeutung. Dem tragen wir durch organisatorische Veränderungen bei besonders kritische Aufgabenbereichen Rechnung“, so Howe.

Damit werde die durchgehende Erreichbarkeit der Häfen sowohl in Bremen als auch in Bremerhaven aktuell und in Zukunft sichergestellt. Dies betrifft sowohl die Hafeneisenbahn, die Schleusen als auch die Unterhaltung der Wassertiefen.

bremenports hatte mit Beginn der Epidemie einen Krisenstab eingerichtet, der alle aktuellen Erkenntnisse zusammenträgt, bewertet und die notwendigen Entscheidungen trifft.

Auch seitens der Terminalbetreiber wird auf die volle Funktionsfähigkeit der Terminals hingewiesen. So heißt es bei der BLG LOGISTICS:
Die Corona-Pandemie betrifft uns alle, im privaten Bereich wie im Arbeitsumfeld. Bei allen notwendigen Beschränkungen können wir Ihnen versichern: die von der BLG LOGISTICS betriebenen Seehafenterminals in Bremen (Neustädter Hafen), Bremerhaven (Autoterminal) und Cuxhaven sind in gewohnter Weise operativ tätig.
Der Krisenstab der BLG LOGISTICS hat umfangreiche Schutzmaßnahmen definiert, um den Betrieb sicher zu stellen. Dazu zählen die Umsetzung der gesetzlichen und behördlichen Vorschriften wie der Empfehlungen von Verbänden. Darüber hinaus hat BLG LOGISTICS weitere betriebsinterne Maßnahmen zum Schutz von Mitarbeitern und Kunden eingeführt. Auch die Fahrzeugtransporte auf der Straße, der Schiene und dem Binnenwasserweg sowie die 20 Inlandsterminals für Automobillogistik finden weiterhin statt.

Auf der Internetseite von Eurogate heisst es u.a.:
Die Containerterminals sind in Deutschland als system- und versorgungsrelevant eingestuft, und somit kritisch für die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens. Daher werden wir alles in unserer Macht Stehende tun, um den Betrieb in unseren Terminals aufrecht zu erhalten. Wir stehen dafür auch im ständigen Austausch mit den relevanten Behörden und Dienstleistern.


Häfensenatorin unterstützt Hafenwirtschaft

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise treffen auch die bremischen Häfen. Um die Hafennutzer in dieser herausfordernden Zeit zu unterstützen, sollen neben den bereits beschlossenen Stundungsmöglichkeiten der Miet-, Pacht- und Erbbauzinszahlungen, auch die Hafengebühren gestundet werden können. Das gab die Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Schilling, in der zweiten Telefonkonferenz der Task Force „Bremische Häfen“, an der unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Hafen- und Logistikwirtschaft im Land Bremen sowie Vertreterinnen und Vertreter von regionalen und nationalen Verbänden teilnehmen, bekannt.

Die Stundung von Hafengebühren wird zunächst für die Monate von April bis Juni als Sofortmaßnahme angeboten. Eine Verlängerung der Stundungsmöglichkeit um weitere drei Monate ist jedoch möglich. Als weitere Maßnahme will die Senatorin auf die anstehende Erhöhung der Erbbauzinsen, die dieses Jahr fällig geworden wäre, verzichten und die entsprechenden Beschlussvorschläge in die politischen Gremien tragen. Schilling: „Auch in dieser Phase sind unsere Häfen offen und für die Reedereien erreichbar. Mein Dank geht deshalb an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auch in dieser schwierigen Zeit mit viel Herzblut und Engagement tagtäglich für die komplette Funktions- und Leistungsfähigkeit unserer Häfen sorgen.“

Schilling: „Durch die Möglichkeit eines Zahlungsaufschubes wollen wir die akute wirtschaftliche Not der Unternehmen lindern. Gleichzeitig bereiten Bund und Länder zurzeit Förderprogramme vor, die sehr differenziert auf die unterschiedlichen Bedarfe der Unternehmen in dieser schwierigen Zeit eingehen werden. Wir wollen und werden die Unternehmen der bremischen Hafen- und Logistikwirtschaft intensiv unterstützen, diese Förderprogramme in Anspruch zu nehmen.“

 

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