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Welthafen international

Die großen Herausforderungen für eine bessere Infrastruktur

Logistik- und Exportweltmeister, diesen Titel holten sich die deutschen Seehäfen im Wettbewerb gegen 160 andere Länder.

Rund 300 Millionen Tonnen Güter werden jährlich in Deutschland umgeschlagen, darunter 15 Millionen Standartcontainer (TEU) und 3,5 Millionen Autos. Zu verdanken ist der Titel „Logistik- und Exportweltmeister“ der guten Infrastruktur, den modernen Umschlagsanlagen und der effizienten Hinterlandanbindung. Damit es so bleibt, müssen die deutschen Verkehrswege regelmäßig modernisiert werden. Bis ins Jahr 2030 gehen über den Bundesverkehrswegplan (BVWP) rund 270 Milliarden Euro in den Bau- uns Ausbau der deutschen Infrastruktur.

„Die Infrastruktur im Hafen hat für alle am Transport und Umschlag Beteiligten höchste Priorität. Ist sie nicht leistungsfähig genug – und es kommt vermehrt zu Staus und Verzögerungen –, kann das den Transport der Ware verteuern und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Hafens im Vergleich zu Konkurrenzstandorten deutlich schwächen“, umreißt Sigward Glomb, Geschäftsführender Gesellschafter von GCD Glomb Container Dienst, die Problematik.

 

Unter dem Thema Infrastruktur entwickelt sich zurzeit einiges in den deutschen Seehäfen. Straßennetze in Bremen und Niedersachen nehmen das Problem in Angriff und leiten bereits bessere Maßnahmen zum Ausbau der umliegenden Infrastruktur ein. Auch der Zustand zum derzeitigen Informationsaustausch sei ausbesserbar, so plant der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe eine Verbesserung der Kommunikationsstrukturen im Mobilfunk und der Datenübertragung.

 

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