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Pressemitteilung Aktuelles rund um die Häfen

Drehbrücke erfolgreich abgebaut Veröffentlicht am 12. April 2021

Drehbrücke erfolgreich abgebaut

Schilling dankt bremenports und den beteiligten Unternehmen: „Das war ein Super-Job“

Die Drehbrücke an der Nordschleuse ist am Samstagvormittag erfolgreich demontiert worden. Das stählerne Fachwerk der Brücke wurde auf dem 95 Meter langen Ponton Innovation 1 gesetzt und dann auf die ABC-Insel am Kaiserhafen verbracht.

Die Innovation 1 war am Nachmittag des Vortages von zwei Schleppern und dem bremenports-Arbeitsschiff Möwe passgenau unter die Drehbrücke gefahren worden. Dann hatten Schweißer die letzten tragenden Stahlträger getrennt, so dass die Brücke auf dem Ponton gelagert wurde.

Vor der Ausfahrt aus dem schmalen Verbindungskanal wurde die Brücke mit Spezialgerät auf dem Ponton gedreht und dann zur ABC-Halbinsel verbracht. Dort wurde sie mit Hilfe des selbstfahrenden Untersatzes entladen. Die BLG als Betreiber der ABC-Halbinsel hatte für die Lagerung der Brücke extra eine ausreichend große Fläche freigeräumt. In den nächsten Tagen wird entschieden, ob der Stahlkoloss vor Ort zerteilt werden kann oder ob er dazu noch einmal an einen anderen Ort verholt werden muss.

Am Donnerstag, den 1. April war aus noch nicht geklärter Ursache ein Obergurt der Drehbrücke gesprungen. Dies hatte eine Kettenreaktion ausgelöst, bei der weitere Stahlteile geborsten oder verbeult worden waren. In nur einer Woche hatte bremenports mit Partnerfirmen die Voraussetzungen für die Demontage geschaffen.
Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Schilling, hatte die Aktion Vor-Ort verfolgt. „Der Hafen steht zusammen. Ich bin beeindruckt, mit welcher Professionalität, Präzision und Ruhe hier zusammengearbeitet worden ist. Dafür meinen herzlichen Dank.“ Schilling hob hervor, dass die Vorplanungen für eine neue Brückenplanung bereits begonnen haben. „Ich habe bremenports gebeten, in den kommenden beiden Monaten Szenarien für ein Zukunftskonzept Columbusinsel zu entwerfen.“

Auch bremenports-Geschäftsführer Robert Howe bedankte sich bei der bremenports-Mannschaft, der BLG, BVT und allen weiteren Partnern für die hervorragende Zusammenarbeit. „Das war ein Super-Job.“ Mit dem Abtransport der Brücke sei der Verlust auch optisch deutlich geworden. „Auch bei schnellster Planung wird es Jahre dauern, bis hier eine neue Brücke gebaut ist. Deshalb werden wir zügig prüfen, welche Möglichkeiten es gibt, mit einer provisorischen Querung eine Anbindung für den Straßenverkehr zu ermöglichen.“

 

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Holger Bruns Pressesprecher

bremenports GmbH & Co. KG

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