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2021/5 | Im Interview

Drei Fragen an

Eduard Dubbers-Albrecht

Vizepräses der Handelskammer Bremen

„Bremen muss seine Stärken herausstellen und einbringen, um attraktiv für seine Kunden zu sein.“

Welche Defizite sehen Sie als Vertreter der Industrie- und Handelskammern im Land Bremen bei der Umsetzung des bisherigen Hafenkonzeptes?

Es sind zu wenige der angesprochenen Themen umgesetzt worden. Hinzu kommt, dass bei der Auswahl und Erarbeitung der Maßnahmen die (mittelständische) Wirtschaft zu wenig einbezogen wurde. Dies soll dieses Mal anders werden.

Die bremischen Häfen stehen im starken Wettbewerb. Welche Impulse erwarten Sie in dem künftigen Prozess, um aus der derzeitigen Stagnation wieder in die Offensive zu kommen?

Ein wesentlicher Impuls wäre die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit. Bremen muss seine Stärken herausstellen und einbringen, um attraktiv für seine Kunden zu sein. Die notwendige Umgestaltung der Kajen und des Aufbaus des Containerterminals in Bremerhaven sind dafür ein gutes Beispiel.

Hafen funktioniert nur im Zusammenspiel von Öffentlicher Hand und der Wirtschaft. Kann der Beteiligungsprozess bei der Erstellung eines neuen Konzeptes hier Impulse geben?

Ja, der Beteiligungsprozess kann Impulse liefern, indem gemeinsame Ziele formuliert werden, zu deren Erreichung sich öffentliche Hand und Wirtschaft bekennen und sie gemeinsam Maßnahmen zur Zielerreichung festlegen und umsetzen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang das klare Bekenntnis der Politik zu den Häfen im Land Bremen.

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