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Im Interview

Drei Fragen an Peter Hrbik, Repräsentant von bremenports in Tschechien

bremenports hat mit der Deutsch-Tschechischen Industrie und Handelskammer einen Kooperationsvertrag abgeschlossen, um das Marketing in dem südosteuropäischen Land zu verstärken. Peter Hrbik ist der neue Repräsentant von bremenports in Tschechien und wird in der Kammer künftig diese Aufgabe wahrnehmen.

1Sie waren Ende Februar zwei Tage bei den bremischen Häfen zu Besuch und haben sich den Neustädter Hafen, den Industriehafen sowie Containerterminal und Autoverladestation angeschaut. Mit welchen Eindrücken sind Sie nach Prag zurückgekehrt?

Wenn ich meine Eindrücke mit nur einem Wort beschreiben müsste, wäre es Erstaunen. Ich war wahrhaftig erstaunt über die Größe der Maschinen, Schiffe und der Breakbulkware, über die Masse und Anzahl der Waren, Fahrzeuge und Container, aber vor allem über die perfekt geplante und durchgeführte Organisation des logistischen Mikrokosmos in jedem Hafen, den wir besucht haben.

 

Wie ist die wirtschaftliche Entwicklung in Tschechien? Welche Branchen entwicklen sich dort besonders gut?

Die tschechische Wirtschaft hat in den letzten fünf Jahren ein ständiges Wachstum verzeichnet. Die gute wirtschaftliche Lage zeigt sich auch darin, dass in Tschechien seit 2017 dauerhaft die niedrigste Arbeitslosenquote in der ganzen EU herrscht. Von den Industriebranchen in Tschechien entwickeln sich Automotive, Maschinenbau und Metallbearbeitung sehr gut, aber auch innovative Technologien sind in Tschechien stark vertreten.

Im Bereich der Nanotechnologien steht Tschechien beispielsweise weltweit an der Spitze.

 

bremenports möchte mit der neuen Kooperation die Marketingaktivitäten in Tschechien verstärken und ausbauen. Was zeichnet Tschechien als guten Partner für die bremischen Häfen aus?

Für einen wesentlichen Teil der tschechischen Landesfläche ist Bremen der nächstgelegene große Seehafen. Er bietet den Vorteil exzellenter Verkehrsanbindung sowohl an den Straßen- als auch den Schienenverkehr. Da die tschechische Wirtschaft sehr exportorientiert ist, bietet es sich natürlich an, die Verbindungen zwischen der bremischen Hafenwirtschaft und den tschechischen Unternehmen weiter zu vertiefen und auszubauen.

Kontakt:
Peter Hrbik
AHK Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer
Telefon: +420 221 490 313
E-Mail: hrbik@dtihk.cz