x
bremenports intern

Drittgeschäft hilft Hafen finanzieren

Es ist ein durchaus ambitioniertes Projekt, das sich hinter dem Kürzel B-Plan 441 verbirgt. Für die kommenden 15 Jahre wird bremenports für die BIS Wirtschaftsförderung Bremerhaven die erforderlichen Kompensationsmaßnahmen für die Entwicklung des großen Gewerbegebietes Westlicher Fischereihafen übernehmen. Dabei geht es um Planung, Entwicklung, Ankauf, Pflege und das Monitoring der umfangreichen Projekte, die gemäß Ausgleichsgesetz für die Schaffung der Gewerbeflächen entwickelt werden müssen. Für die Flächen, die an der Drepte, an der Geeste oder auch in Reinkenheide liegen, kommt die ausgewiesene naturschutzfachliche Kompetenz der bremenports-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Tragen.

Dies ist nur ein Beispiel für die vielfältigen Dienstleistungen, die bremenports im Auftrag Dritter erledigt. Wo kann ein Trockendock für Fertigung der Tunnelsegmente der A 281 entstehen? Wie lassen sich die Liegeplätze am Osterort besser belegen?  Themen, zu denen bremenports Machbarkeitsstudien erstellt. Am GVZ werden Ingenieurleistungen erbracht, an der Weichen Kante, die künftig die Überseestadt zum Wasser hin abschließt, arbeitet bremenports im Auftrag der WfB. Und auch bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten und  Entwicklungshilfethemen kommt bremenports-Kompetenz zum Tragen. Für bremenports Geschäftsführer Robert Howe bietet das Drittgeschäft mehrere positive Aspekte. Howe: „Wir erlösen mit dem Drittgeschäft regelmäßig mehr als 3 Millionen Euro und leisten damit einen – wenn auch kleinen – Beitrag zur Finanzierung der bremischen Häfen. Und zugleich kann bremenports auch außerhalb der Häfen mit seinen Kompetenzen punkten und damit einen Beitrag zum Eigenmarketing leisten.“

Und auch große Projekte sind in diesem Portfolio durchaus denkbar. So steht die Gründung einer Projektgesellschaft für die Entwicklung eines Hafens auf Island kurz vor dem Abschluss.

Auch bei der „Weichen Kante“ ist die Fachkompetenz von bremenports gefragt