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Aus dem Archiv

Heute touristische Infrastruktur, vor einem halben Jahrhundert Schicksalshafen:

Der Columbusbahnhof in Bremerhaven in den 50ger Jahren.

An der 1928 in Betrieb gegangenen Kaje wanderten insgesamt mehr als sieben Millionen Menschen über Bremerhaven nach Nordamerika aus. Nachdem das Gebäude im Krieg zerstört wurde, entstand in den 50ger Jahren eine riesige Fahrgastanlage, die sowohl von der Linienschifffahrt in die USA als Basis für Truppentransporter der US Army fungierte.

 

Mit der Entwicklung des Flugzeugs als Massentransportmittel verlor die Personenschifffahrt ihre Basis und der Columbusbahnhof seine eigentliche Funktion.

Heute hat sich ein Teil des renovierten Gebäudes als Kreuzfahrtterminal etabliert, doch weitere wesentliche Investitionen stehen an. Die Kaje wird Anfang des kommenden Jahrzehnts neu gebaut. Über die Zukunft des überwiegend leerstehenden Mittelbaus muss politisch entschieden werden. Denkbar ist der Neubau eines gemischt genutzten Gebäudes mit einer neuen Anbindung des CCCB in Richtung Stadt, einem Parkhaus für die Kreuzfahrttouristen und einem Bürogebäude für Maritime Dienstleistungen.