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Europahafen Schuppen 2: Eine Bau, von dem Impulse ausgehen werden

1951 entstand an der Südseite des Europahafens der neue Schuppen 2. Nach Plänen des Hafenbauamtes entstand ein gut 200 Meter langes und 32 Meter breites Gebäude, die davor verlaufende Kranbahn sorgte für modernste Umschlagsmöglichkeiten. Im Schuppen selbst standen 20 Segmente für die Einlagerung der  Waren zur Verfügung. Auf Grund des Mangels an Baumaterial und einer kurzen Bauzeit wurden Stahlprofile abgebrochener Vorkriegsschuppen verwendet.

50 Jahre später, mit dem Ende des Umschlags im Europahafen kamen auch für den Schuppen 2 neue  und wiederum gute Zeiten. Nach Plänen des Architekturbüros Hilmes Lamprecht entstanden moderne Flächen für Gewerbe und Dienstleistung, Räumemit dem gewissen Extra an der Schnittstelle zwischen historisch und modern. Unternehmen wie die Silbermanufaktur Koch und Bergfeld Corpus und  nextPractice haben hier eine Unternehmensheimat gefunden, die Eventloft Schuppen 2 bietet beste Möglichkeiten für vielerlei Veranstaltungsformate, wie zuletzt etwa dem neuen bremenports Logistics Talk Virtuell. Und wie es sich bei einem denkmalgeschützten Gebäude gehört, finden sich zahleiche Erinnerungen an die alten Zeiten. So lässt sich auch heute noch an der Wasserseite auf der alten Kranbahn spazieren. Ausgezeichnet ist der neue Schuppen auch. Mit einem Architekturpreis als Arbeitsort der Zukunft. Begründung der Jury:  „Man sieht, wie der Umbau bestehender Gebäude gegenüber Gewerbeneubauten auch zu einem gestalterischen und wirtschaftlichen Mehrwert führen kann. Der Grundsatz „Konversion geht vor Abriss“ ist hier in beeindruckender Weise bestätigt worden.“