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Pressemitteilung Aktuelles rund um die Häfen

Oslebshauser Schleusentor auf Reisen Veröffentlicht am 21. Januar 2019

Die Sanierung der Oslebshauser Schleuse kommt weiter voran

Am Freitag, (18.01.2019) hat sich das frisch sanierte Binnenhaupt der Schleuse auf den Weg von der Werft in Bremerhaven zum Bremer Industriehafen gemacht.
Zurückgelegt wird die rund 60 km lange Strecke mit Hilfe von einem Schwimmkran und zwei Schleppern, die das 800 Tonnen schwere Stahlgetüm sicher nach Bremen ziehen werden.

Das Schleusentor Oslebshausen macht sich auf die Reise

Das Schleusentor war in den vergangenen Monaten durch die German Ship Repair GmbH an der Labradorstraße im Fischereihafen von Bremerhaven turnusgemäß instandgesetzt, repariert und komplett neu konserviert worden. Neben diesen Routinearbeiten wurde das 36 Meter lange Tor mit einer etwa einen Meter hohen zusätzlichen Hochwasserschutzwand versehen. Dies soll die Schleusenanlage in der Zukunft gegen höher auflaufende Sturmfluten sichern. Die Kosten für die Sanierung betragen rund drei Millionen Euro.

Bereits im Juni des vergangenen Jahres war das erste generalüberholte Schleusentor in Oslebshausen eingebaut worden. Im Frühjahr dieses Jahres wird das sanierte Tor ins Binnenhaupt der Schleuse eingebaut. Das ausgebaute Tor wird nach weiterer Ausschreibung, entsprechend dem Muster der bereits umgebauten Tore, ertüchtigt. Mit dieser Maßnahme werden die umfangreichen Umbau- und Instandsetzungsarbeiten an den Toren der Schleuse Oslebshausen Ende 2019 abgeschlossen.

Die Oslebshauser Schleuse sichert die Betriebsfähigkeit des Bremer Industriehafens. Im Industriehafen ist knapp die Hälfte des Umschlags von Bremen-Stadt konzentriert. Es werden nahezu sämtliche Gütergruppen umgeschlagen: neben Stahl und Stahlerzeugnissen, Holz, Projektladung, Fahrzeug- und Anlagenteilen, gehören ebenso Massengüter wie z.B. Mineralöle, Bau- und Abfallstoffe dazu.

bremenports-Geschäftsführer Robert Howe hob hervor, dass der Bremer Industriehafen von einer leistungsfähigen Zufahrt profitiert. „Um die Gesamtsituation im Hafen zu verbessern, sind in den vergangenen Jahren Hafenbecken verbreitert und vertieft worden. Dies ermöglicht inzwischen auch größeren Schiffen den Hafen zu erreichen und hat so bereits zu einer weiteren Belebung des Umschlagsgeschäftes geführt.“ Howe kündigte an, dass die Vertiefung von Hafenbecken im Industriehafen in den kommenden Jahren fortgesetzt werden soll.

Die ursprünglich 1908 bis 1910 erbaute Schleuse Oslebshausen bringt es nach vielen baulichen Veränderungen auf eine Kammerlänge von 249 Metern.

Technische Daten zum Schleusentor:
Konstruktion: Schiebetor mit vier Schützkanälen
Länge: 36 Meter
Breite: 7 Meter
Höhe: 16,70 Meter
Gewicht: 800 Tonnen
Baujahr: 1981

 

 

 

 

Holger Bruns Pressesprecher

bremenports GmbH & Co. KG

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