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Zwei Städte – ein Hafen

Hafeneisenbahn wächst weiter

Die bremischen Häfen nehmen als Eisenbahnhäfen eine Spitzenstellung ein. 46 Prozent der Containertransporte und 80 Prozent der Automobilexporte werden mit Güterzügen abgewickelt. Diese Position soll mit dem Ausbau des Bahnhofsteils in Bremerhaven-Speckenbüttel weiter ausgebaut werden. Hierzu hat der Ausschuss für die Angelegenheiten der stadtbremischen Häfen jetzt Planungsmitteln für eine neue Gleisgruppe beschlossen.

Geplant werden acht weitere voll elektrifizierte Gleise mit einer Länge von mindestens 750 Metern. Für die Baumaßnahme wird mit Kosten in Höhe von 25 bis 30 Millionen Euro gerechnet.

Die Kosten für die Erstellung der ES-Bau und der Genehmigungsplanung betragen rund 260.000 Euro. Vorgesehen ist, die Planungen bis Anfang 2021 soweit abzuschließen, dass auf Basis der Untersuchungen dann eine Entscheidung zur Erweiterung der Hafeneisenbahn-Vorstellkapazitäten getroffen werden kann.

Häfensenatorin Dr. Claudia Schilling: „Bremen ist sich seiner Verantwortung für umwelt- und klimafreundliche Transporte bewusst. Auch die Kunden unserer Häfen erkennen dies als klares Signal. Angesichts der zunehmenden Zugzahlen erwarten wir vom Bund und der Deutschen Bahn, dass deren Investitionsbereitschaft und Engagement bei der Umsetzung des Bundesverkehrswegeplans in gleicher Weise und Geschwindigkeit Schritt hält.“