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Pressemitteilung Aktuelles rund um die Häfen

Hafenspiegel 2018: USA bleiben stärkstes Partnerland der bremischen Häfen Veröffentlicht am 09. Juli 2019

Umfangreiches Datenmaterial zu Umschlagszahlen verfügbar
Mit dem Hafenspiegel 2018 legt der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen umfangreiches statistisches Material zum Hafenumschlag über die bremischen Häfen vor. Neben den detaillierten Umschlagszahlen werden auch Daten zur Infrastruktur der Häfen dargestellt.
„Die Zahlen zeigen uns deutlich: Die bremischen Häfen sind und bleiben ein bedeutender und auch wachsender Wirtschaftszweig des Landes. Mit den bereits beschlossenen Sanierungsmaßnahmen der Hafeninfrastruktur, wie zum Beispiel der Sanierung der Kaje 66 oder dem Neubau der Nordmole in Bremerhaven, stärken wir diese positive Entwicklung auf lange Sicht“, so Jörg Schulz, Staatsrat beim Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen.

In 2018 sind insgesamt 5.448.000 Container über die Kajen der bremischen Häfen gegangen. Wie auch schon im Vorjahr zeigt die Statistik dabei klar: Im Bereich Containerumschlag über die bremischen Häfen sind die Vereinigten Staaten von Amerika mit Abstand weiterhin stärkstes Partnerland. Für 1.218.000 Container, also mehr als jeden fünften, wurde als Ziel oder Herkunftsland die USA angegeben. Dies ist gleichzeitig der höchste Umschlag in der Geschichte der bremischen Häfen.

Zurückgegangen ist demgegenüber der Containerumschlag mit China, der von 720.000 TEU auf 606.000 TEU gesunken ist. Mit deutlichem Abstand folgen Russland, Mexiko, Indonesien sowie Polen und Schweden.

Beim Automobilumschlag dominiert in den bremischen Häfen nach wie vor der Export: 1.532.535 aus Deutschland exportierten Fahrzeugen stehen 676.620 Fahrzeugimporte gegenüber. Positiv ist dabei, dass der Import seit einem Tief im Jahr 2013 (426.702 Fahrzeuge) wieder kontinuierlich angestiegen ist.

Besonders positive Zahlen liefert in den letzten Jahren das Kreuzfahrtsegment. Die Zahl der Passagiere stieg so auch in 2018 auf ein neues Allzeithoch von 238.213 Personen, rund 73.000 Passagiere mehr als noch in 2017. Auch die Zahl der Kreuzfahrtschiffe, die in Bremerhaven anlegen, ist stark gestiegen. So steuerten im vergangenen Jahr 109 Schiffe das Kreuzfahrtterminal an der Columbuskaje an.

„Der Boom in der Kreuzfahrt zeigt, welches Entwicklungspotential dieser Bereich für Bremerhaven bietet“, sagt bremenports-Geschäftsführer Robert Howe. „Es wird für die kommenden Jahre eine wesentliche Aufgabe sein, das Kreuzfahrtterminal mit einem modernen Erweiterungsbau fit für die Zukunft zu machen“, so Robert Howe.

Auch die Analyse der Zahlen zur Binnenschifffahrt liefert interessante Details. So stieg die Zahl der Ankünfte und Abfahren von Binnenschiffen in Bremen und Bremerhaven von 7.700 auf 8.300 Schiffe. Hierbei dominiert der Standort Bremen mit mehr als 6.000 Schiffen im vergangenen Jahr.

Die Publikation „Hafenspiegel Bremische Häfen 2018“ ist hier als Download zu finden.

(Pressemitteilung vom SWAH)

Holger Bruns Pressesprecher

bremenports GmbH & Co. KG

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