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Zwei Städte – ein Hafen

Hafenumschlag im April leicht rückgängig

Ein nur leichtes Minus beim Containerumschlag, leichte Gewinne beim Stück- und Massengut und Verluste beim Automobilumschlag: Das ist die Hafenbilanz der bremischen Häfen für den von Corona massiv beeinträchtigen Monat April. Im April wurden 400.000 TEU umgeschlagen. Damit lag der  Containerumschlag in den ersten vier Monaten des Jahres 2020 bei fast 1.607.000 TEU. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht das einem Umschlagrückgang von 2,6%. Der Gesamtumschlag für Stückgut und Massengut liegt bis April 2020 bei 23,8 Mio. Tonnen. Im Vergleich zu 2019 bedeutet dies ein Umschlagplus von 0,7%. Der Automobilumschlag bleibt in den ersten vier Monaten mit 26% unter dem des Vorjahres. Im April wurden 88.000 Fahrzeuge umgeschlagen.

Häfensenatorin Claudia Schilling sieht in den Zahlen eine Bestätigung, dass die bremischen Häfen auch in herausfordernden Zeiten robust und gut aufgestellt sind. „Mein großer Dank geht an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Häfen, die dafür gesorgt haben, dass in den vergangenen Monaten unsere Häfen offen und voll leistungs- und funktionsfähig waren.“

Notwendig sei es, jetzt weiter in die Hafeninfrastruktur zu investieren, um sie auch für die Zukunft wettbewerbsfähig aufzustellen. „Der Neubau der Kaje 66, die Ertüchtigung der Columbuskaje, der Neubau der Nordmole und die Kapazitätserweiterung bei der Hafeneisenbahn sind als zentrale Projekte zur Verbesserung der Hafeninfrastruktur im Haushalt hinterlegt. Eins dürfen wir nicht vergessen: Die Hafen- und Logistikwirtschaft ist das Rückgrat und der Motor der bremischen Wirtschaft. Jeder fünfte Arbeitsplatz hängt davon ab.“