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Aus dem Archiv

Museumshafen

Alter Hafen ©Stadtarchiv Bremerhaven

Der „Alte Hafen“ ist die Keimzelle der Stadt Bremerhaven. Von hier aus starteten im Jahre 1830 die ersten Schiffe in ferne Welten: Dies war der Beginn einer  Entwicklung, die in fast 200 Jahren nicht geendet ist, ein Zeitraum, in dem  Bremerhaven zu einem der bedeutenden europäischen Hafenstandorte wurde.

Ein  Ursprung liegt im Jahre 1827: der damalige Bremer Bürgermeister und Staatsmann Johann Smidt (*1773 in Bremen – †1857 ebenda) schaffte es, nach langen und zähen Verhandlungen, der Stadt Hannover eine Fläche Land am rechten Weserufer nördlich der Geestemündung abzukaufen. Auf diese Weise konnte das Bremer Problem der versandeten Unterweser endlich gelöst, und eine beachtliche Erfolgsgeschichte in Gang gesetzt werden.

Große Teile des ursprünglichen alten Hafenbeckens sind längst zugeschüttet, die Hafenentwicklung hat sich von der Geestemündung Richtung Nordsee verlagert.

Doch eine  Keimzelle des wirtschaftlichen Erfolgs der bremischen Häfen befindet sich immer noch dort, wo heute lebendige Geschichte und maritime Sehenswürdigkeiten ihren Platz gefunden haben.