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2021/5 | Maritime Wissenschaft

Nordländer bringen Regionales Zukunftszentrum Nord an den Start

Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen bei der Anwendung von künstlicher Intelligenz

Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein erhalten vom Bund 5,5 Millionen Euro Fördermittel für den Start des gemeinsamen Regionalen Zukunftszentrums Nord (RZZ Nord) zur Unterstützung kleiner und mittelständischer Unternehmen bei der Anwendung künstlicher Intelligenz (KI). Gemeinsam mit dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) und weiteren 12 Konsortialpartnern bauen die vier Nordländer das RZZ Nord ab sofort auf. In Bremen sind das Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet e.V. (BWU) und die Bildungsvereinigung Arbeit und Leben (DGB/VHS) e.V. die Ansprechpartner Vorort.

Damit entsteht für die mehr als 500.000 kleinen und mittelständischen Unternehmen im Norden eine erste Anlaufstelle für alle Beratungs- und Unterstützungsangebote zum Einsatz menschenzentrierter KI und zu neuen Weiterbildungsformaten.

Künstliche Intelligenz wird immer mehr zum Treiber des digitalen Umbruchs und beeinflusst daher Unternehmensstrukturen und -prozesse und damit vor allem den Qualifizierungsbedarf der Beschäftigten. Dank seines sozialpartnerschaftlichen Ansatzes nimmt das Regionale Zukunftszentrum Nord Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gleichermaßen in den Blick. So haben die Unternehmen mit ihren Beschäftigten einen kompetenten Partner an der Seite, mit dem sie den technologischen Wandel erfolgreich für sich gestalten können, um sich noch besser für die Zukunft aufzustellen. So können mit Unterstützung des Regionalen Zukunftszentrum Nord viele norddeutsche Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten und zugleich ihre internationale Anschlussfähigkeit sichern.

Das RZZ Nord stellt der Wirtschaft in Norddeutschland praxiserprobte Expertise zur Verfügung und berät Unternehmen bei der Einführung und Anwendung von menschenzentrierter KI. Ferner werden die Unterstützungsbedarfe der verschiedenen Regionen und Branchen zur technologischen Innovation identifiziert und mit innovativen Lehr- und Lernformaten beantwortet. Allen klein- und mittelständischen Unternehmen steht eine kostenlose Einstiegs- und Lotsenberatung rund um Fragen zu Digitalisierung und KI offen. Darauf aufbauend können die Unternehmen bis zu fünf Tage kostenfreie Expertenberatung in Anspruch nehmen. Das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderte Projekt läuft zunächst bis zum 31. Dezember 2022.

Die Nachhaltigkeit seiner Aktivitäten ist ein zentrales Anliegen aller Beteiligten des RZZ Nord. Immer geht es um tragfähige Strukturen und Netzwerke, mittels derer sich Unternehmen und Beschäftigte in Norddeutschland weiter entwickeln können. Ein Kernstück ist der Aufbau einer Community of Practice. Wissensträger in den Unternehmen, Experten aus der Forschung, Lernexperten, politische Institutionen und weitere Initiativen, die sich mit dem Strukturwandel beschäftigen, werden zusammengeführt und bilden ein lernendes Netzwerk.

Mit dieser länderübergreifenden Allianz ist ein sozialpartnerschaftlicher Schulterschluss gelungen, der mit anwendungsorientierter KI-Forschungsexpertise Know-how in Sachen Digitalisierung und KI in die norddeutsche Wirtschaft bringt.

Weitere Informationen gibt es unter https://www.zukunftszentrumnord.de/

Ansprechpartner in Bremen:

Bildungsvereinigung Arbeit und Leben (DGB/VHS) e.V.
Fabian Taute
Telefon: 0176/13422688
E-Mail: f.taute@aulbremen.de

Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet e.V.
Michael Steffen
Telefon: 0421 3632526
E-Mail: steffen@bwu-bremen.de

(Quelle: RZZ Nord)

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