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Zwei Städte – ein Hafen

Sanierung der Kaiserschleuse schreitet voran

Die Kaiserschleuse in Bremerhaven wird derzeit grundsaniert. Nachdem das Aussenhaupt Ende Juni trockengelegt wurde, ist in den vergangenen Wochen der Schlick entfernt worden, der sich mit der Zeit meterhoch in der Schleuseneinfahrt gesammelt hatte. Aktuell werden die Unterwagenschienen der Schleuse durch neue Schienen ersetzt. Die Sanierung ist erforderlich geworden, weil es an diesen Schienen bereits kurz nach der Inbetriebnahme zu deutlichen Abnutzungen und Deformationen gekommen war. In enger Kooperation mit dem Konsortium, das die Schleuse gebaut hatte, ist ein Sanierungskonzept entwickelt worden, das sicherstellen soll, dass die Schleuse künftig dauerhaft störungsfrei betrieben werden kann.

Zu der Grundsanierung der Schleuse gab es eine enge Abstimmung zwischen dem Konsortium, das die Schleuse gebaut hat und bremenports. Dabei hatte man sich auf Fachebene auf ein Maßnahmenpaket verständigt, mit dem künftig ein langfristig störungsfreier Betrieb der Schleuse garantiert werden soll. Neben dem Einbau von neuen Schienen aus einer besonders harten und widerstandsfähigen Legierung geht es dabei um eine gleichmäßigere Führung der Lasten auf den Unterwagen. Auch die Ballastierung des Schleusentores wird optimiert, um das 57 Meter lange Stahltor zu leichtern.

Der Zeitplan sieht vor, dass die Arbeiten am Aussenhaupt bis Ende September abgeschlossen sind. Bis dahin bleibt die Kaiserschleuse für die Schifffahrt gesperrt. Der Kaiserhafen ist über die Nordschleuse und die Drehbrücke auch weiterhin gut zu erreichen.
Die neue Kaiserschleuse war im Jahr 2011 offiziell eingeweiht worden. Sie hat eine Durchfahrtsbreite von 55 Metern und eine Länge von 305 Metern und bietet genügend Platz, um auch großen Schiffen die Durchfahrt zu ermöglichen. Der Kaiserhafen wird vor allem für den Autotransport genutzt. Eine wesentliche Bedeutung hat die Schleuse auch für die Erreichbarkeit der im Kaiserhafen liegenden Werften.