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Pressemitteilung Aktuelles rund um die Häfen

Meeresmülleimer Seabin bekommt Verstärkung Veröffentlicht am 22. März 2022

Seabin II im Fischereihafen Bremerhaven installiert

Seit einem Jahr schwimmt der Meeresmülleimer „Seabin“ von bremenports im Kaiserhafen und fischt fleißig bis zu vier Kilo Müll aus dem Hafenwasser. Nun wurde „Seabin II“ im Fischereihafen zusammengebaut und ins Wasser gelassen.

Die Firma RelyOn Nutec Deutschland hatte bremenports um eine Kooperation gebeten. RelyOn Nutec beteiligte sich an den Anschaffungskosten, stellt den Strom, leert den Meeresmülleimer und entsorgt diesen. Die Mitarbeiter von bremenports kümmern sich um die Wartung. Die Nutzung ist mit den Projektpartnern für die nächsten fünf Jahre vereinbart. Da die Gewässer im Fischereihafen der BIS Bremerhaven gehören, beteiligt sich diese ebenfalls am Projekt.

Zusammenbau des Seabin II im Fischereihafen Bremerhaven

bremenports-Geschäftsführer Robert Howe bedankte sich bei den Projektbeteiligten für die gute Zusammenarbeit: “Die bisher gemachten Erfahrungen zeigen, dass sich die Anstrengungen lohnen. Gemeinsam leisten wir so einen kleinen aber wichtigen Beitrag für mehr Umweltschutz im Hafen.”

Der neuartige Mülleimer schwimmt auf der Wasseroberfläche und saugt fortwährend Wasser durch ein Filtersystem, um dieses zu reinigen und so die Umwelt zu schützen. 20 Liter fasst der wasserdurchlässige Beutel und filtert Partikel ab einer Größe von 2mm. Der Seabin besitzt ein ungiftiges und hochbeständiges Anti-Fouling-System, das einen Aufwuchs von Biofilm verhindern und somit eine Reinigung erleichtern soll.

Installation des Seabin im Fischereihafen Bremerhaven

Entwickelt wurde die Seabin von einem australischen Unternehmen, das seit 2018 die Meeresmülleimer kommerziell vertreibt. Bis zum heutigen Tag werden weltweit bereits rund 860 Seabins in Häfen, Marinas und Flüssen eingesetzt.

Der Meeresmülleimer ist eine neue, vergleichsweise günstige Möglichkeit, um kontinuierlich kleine Mengen Plastik, das an der Wasseroberfläche schwimmt, aus den Gewässern zu entfernen. Neben diesem praktischen Nutzen wird mit einer Seabin auf die Verschmutzung unserer Gewässer durch Plastik aufmerksam gemacht und das Bewusstsein für eine saubere Umwelt gestärkt.

Unterstützung bei der Förderung des Umweltbewusstseins hat bremenports auch von drei Schülern der Geschwister Scholl Schule in Bremerhaven bekommen. Sie haben den Müll des Seabin I über mehrere Wochen gesammelt und analysiert und damit gleich zwei erste Preise gewonnen – im Regionalwettbewerb im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften und zudem den Sonderpreis „Reset Plastic“. Somit sind sie beim Landeswettbewerb in Bremen mit dabei, welcher am 17. und 18. März in stattgefunden hat.

Holger Bruns Pressesprecher

bremenports GmbH & Co. KG

0471 309 01-103
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