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2021/3 | Maritime Wissenschaft

Uni Bremen federführend am bedeutenden Klimapapier beteiligt

Forschende der Universität Bremen haben aktiv an der Koordination und Formulierung des Konzeptpapiers „Polarregionen im Wandel“ mitgearbeitet, das jetzt dem Bundesministerium für Bildung und Forschung übergeben wurde. Dieses will mehr als 20 Millionen Euro zusätzlich in die Polarforschung investieren.

Das sogenannte MARE:N Konzeptpapier stellt in 15 Kapiteln Empfehlungen vor, in welchen Bereichen sich die Polar- und Meeresforschung in den kommenden Jahren besonders engagieren sollte. Das BMBF wird die Empfehlungen kurzfristig aufgreifen und entsprechende wichtige Forschungsprojekte fördern.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bremen waren an dem Papier federführend beteiligt, was gut zum Selbstverständnis der Bremer Uni als eine starke und engagierte Klimauniversität passt. Das Konzeptpapier lebt von der Expertise von mehr als 100 Autorinnen und Autoren aus den Natur-, Sozial- und Politikwissenschaften, die in 24 verschiedenen Institutionen beheimatet sind.

Durch die Klimaerwärmung verändern sich die Polarregionen rasant. Die Auswirkungen sind weltweit zu spüren. Sie beeinflussen das Klima auf der gesamten Nordhalbkugel und tragen zu extremen Wetterereignissen und steigendem Meeresspiegel bei. Deshalb ist es wichtig, dass man beim Klimaschutz in Deutschland und der EU jetzt noch ambitionierter wird. Deutschland übernimmt deshalb im Bereich der Klimaforschung weltweit Verantwortung. Das Konzeptpapier ‚Polarregionen im Wandel‘ ist dafür ein Wegweiser.

Mehr Infos: https://www.uni-bremen.de/universitaet/hochschulkommunikation-und-marketing/aktuelle-meldungen/detailansicht/universitaet-bremen-arbeitet-an-bedeutendem-klimapapier-mit

Foto: © MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen; V. Diekamp

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