x
Pressemitteilung Aktuelles rund um die Häfen

Cyberangriffe auf Homeoffice-Zugänge und auf Mitarbeiter nehmen stark zu Veröffentlicht am 08. Mai 2020

Corona-Krise: Cyberangriffe auf Homeoffice-Zugänge und auf Mitarbeiter nehmen stark zu

In den letzten Wochen gibt es zahlreiche Hinweise, dass es vermehrt zu Cyberangriffen auf Homeoffce-Zugänge kommt. Auf diese Gefahr hat jetzt die Hafenmanagementgesellschaft bremenports hingewiesen. bremenports ist im Auftrag der Senatorin für Wissenschaft und Häfen für die Port Cyber Security zuständig.

Viele Unternehmen haben in den letzten Wochen innerhalb kürzester Zeit  Mitarbeiter_innen die Arbeit aus dem Homeoffiice  ermöglicht. Nicht alle Lösungen sind dabei unter Beachtung der Informationssicherheit umgesetzt worden, so dass viele Cyberangriffe auf potentielle Schwachstellen eben jener Homeofficezugänge abzielen. Dies kann von ungenügend abgesicherten Zugängen mittels Benutzername und Kennwort, die womöglich noch in anderen (geleakten) Onlinediensten verwendet werden, bis hin zu veralteten oder nicht geeigneten Softwarelösungen reichen.

Sowohl das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als auch das für das Bundesland Bremen zuständige Computer Emergency Response Team (CERT) Nord haben  inzwischen vor einer erhöhten Anzahl von Cyberangriffen auf Unternehmen in der Coronakrise gewarnt. Auch die Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) und die IT-Sicherheitsfirma Trend Micro warnen davor, dass die Cyberangriffe zwischen Mitte Februar und Mitte März um das Fünffache gestiegen sind.

So werden vermehrt Phishing-Angriffe registriert, die vom einfachen Social Engineering bis zum gezielten Spear-Phishing reichen. Auch sieht das BSI ein erneutes Aufflammen von Dynamitphishing-Angriffen mittels der bereits 2019 sehr verbreiteten Emotet-Schädlingsfamilie. Die Abwehrmaßnahmen hierbei müssen sowohl technologisch über Mail- und Antiphishing-Filter als auch organisatorisch, um die Aufmerksamkeit der Mitarbeiter zu erhöhen.

Das BSI hat inzwischen eine Checkliste für den Ernstfall –insbesondere für den privaten Gebrauch– und Hinweise zur Sicherheit im Homeoffice  veröffentlicht.
Für Unternehmen der bremischen Häfen besteht die Möglichkeit, Kontakt zum Port Cyber Security Officer aufnehmen, um die gemeinsamen Herausforderungen und mögliche Lösungen zu diskutieren.

Kontakt: jan.schirrmacher@bremenports.de

Holger Bruns Pressesprecher

0471 309 01-103

E-Mail schreiben