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Pressemitteilung Aktuelles rund um die Häfen

Starke Partner auf dem Nockherberg Veröffentlicht am 25. November 2019

Starke Partner auf dem Nockherberg

Bremische Häfen zu Besuch in München

Rund ein Fünftel der aus Deutschland über Bremen verschifften Containerverkehre stammt aus Bayern. Damit ist das südlichste Bundesland der wichtigste Markt der bremischen Häfen und dazu noch mit einem vorbildlichen Modal Split: Denn 9 von 10 Container kommen über die Schiene in die bremischen Häfen.
Diese Zahlen präsentierte bremenports-Geschäftsführer Robert Howe anlässlich des Logistics Talk in München, zu dem die Hafengesellschaft die bayrischen Kunden der bremischen Häfen auf den Nockherberg eingeladen hatte. Als Kooperationspartner war bei der Veranstaltung die BVL Regionalgruppe Südbayern aufgetreten.

Gemeinsam beim logistics talk in München. Von links: Robert Howe (bremenports), Dieter Kanning (Friedrich Tiemann & Sohn), Jutta Nubbemeier (Kühne+Nagel) und Tim Cordßen (Staatsrat der Senatorin für Wissenschaft und Häfen).

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion hob Howe hervor, dass der Marktanteil der bremischen Häfen innerhalb der Nordrange-Häfen am Containerhinterlandverkehr mit Bayern bei 36 Prozent liegt. Howe: „Von den wichtigen bayrischen Bahnterminals in Regensburg, Augsburg, München und Nürnberg gehen pro Woche zehn Direktverbindungen nach Bremen und Bremerhaven. Dies zeigt die enorme Bedeutung der Seehäfen im Land Bremen für die Wirtschaft im südlichsten deutschen Bundesland.“
Die Zahlen beim Automobiltransport belegen diese enge Verbindung. Mehr als ein Viertel der über Bremen transportierten Fahrzeuge kommen aus den bayrischen Automobilwerken in München oder Ingolstadt. Und auch beim Fahrzeugimport spielt die Nachfrage aus Bayern eine wichtige Rolle. Der Automobiltransport findet ebenfalls zu etwa 90 Prozent über die Schiene statt.
„Für die bremische Politik bleibt die Entwicklung der Häfen eine Aufgabe von höchster Priorität“, so der Staatsrat für Wissenschaft und Häfen, Tim Cordßen, der für den Senat an der Veranstaltung in München teilnahm. Cordßen verwies auf mehrere große Investitionen, die derzeit vorbereitet werden. Mit der veränderten Einfahrt in den Fischereihafen durch den Neubau der Nordmole werde das wirtschaftliche Potential des Fischereihafens besser erschlossen. Die Investitionen an der Columbuskaje in Bremerhaven schaffen bessere Bedingungen für die Kreuzfahrt. Und mit der Fertigstellung der Westkaje im Kaiserhafen 3 werden im kommenden Frühjahr die Bedingungen für die Bremerhavener Werften deutlich verbessern, so Cordßen
Der Logistics Talk in München war bereits die zehnte Kundenveranstaltung der bremischen Häfen in diesem Jahr.  Mit dem Veranstaltungsformat konnten alleine in diesem Jahr rund 1.000 Besucherinnen und Besucher erreicht werden.

Holger Bruns Pressesprecher

0471 309 01-103

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